Das Traditionshaus

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Der Betrieb wird in der sechsten Generation geführt. Anfänglich ein Klosterbetrieb, der später von dem Pächter erworben wurde. Immer wieder wurde der Betrieb durch Kriege und die Realteilung bei der Vererbung verkleinert und musste neu aufgebaut werden.

Erst in der jetzigen Generation gab es keine Realteilung mehr. Der Weinbau spielt erst seit gut hundert Jahren in der Geschichte des Hofes eine größere Rolle.

Die Geschichte unseres Betriebes reicht nachweislich bis in die Zeit Napoleons zurück. Die Pächter des oben besagten Betriebes vom Kloster St. Irminen waren die Eheleute Johannes Pinnel und Maria geb. Strupp, die auch die Scheune des jetzigen Betriebes im Jahre 1807 erbauten. Ihr Name ist oberhalb des Scheunentores in einen Sandstein eingehauen, der auch beim Umbau der Scheune im Jahre 1956 durch meinen Vater wieder seinen Platz an dieser Stelle erhalten hat.

Der Pachtbrief der Äbtissin Maria Henrica von Löwenhaupt und Matthias Strupp, der Vater von Maria geb. Strupp, über unseren Betrieb wurde 1792 auf 9 Jahre abgeschlossen. Aus der Ehe der Familie Pinnel-Strupp gingen sechs Kinder hervor.